Wohnmobile mieten im Main-Kinzig Kreis

Jakobsweg - Reise mit dem Wohnmobil

Der spanische Jakobsweg eignet sich wir kaum eine andere Strecke in Europa für eine organisierte Rundreise mit dem Wohnmobil. Zahllose unvergessliche Eindrücke warten auf den Reisenden. Man ist mit seinem eigenen Zuhause unterwegs und genießt dennoch die Sicherheit der Gruppe.
Wir übernachten auf ausgesuchten Campingplätzen oder frei an wundervollen Orten, wo dies möglich und erlaubt ist. Besichtigungen unternehmen wir zu Fuß oder mit den mitgeführten Fahrrädern, denn nicht immer ist es möglich, mit vielen Wohnmobilen in einer Stadt einen Parkplatz zu finden.
Begleitet wird diese Reise von zwei Reiseleitern – beides begeisterte Wohnmobilisten und ihren Fahrzeugen. Die Übernachtung und zahlreiche Mahlzeiten, sowie Führungen und die erforderlichen Eintrittsgelder sind im Preis inbegriffen.
Ständiges Convoifahren ist nicht erforderlich, Sie erhalten stets aktuell die nötigen Treffpunkte genau beschrieben und schriftlich erklärt. Dennoch ist die Mitnahme eines geeigneten Navigationsgerätes sinnvoll.

Reiseverlauf (Kurzversion):

1. Tag: Anreise Aquitanien / Mimizan Plage (1 Ü) Treffpunkt der Reisenden
2. Tag: Mimizan Plage – Irun – Pamplona – Eunate (1 Ü) – 250 km
3. Tag: Eunate – Puente la Reina – Irache – Logroño – Najera (1 Ü) – 120 km
4. Tag: Najera – Santo Domingo de la Calzada – Atapuerca – Burgos – Olmillos de Sasamon (1 Ü) 250 km
5. Tag: Olmillos – Fromista – Carrion de los Condes – Sahagun - León (2 Ü) – 170 km
6. Tag: Leon – 20 km
7. Tag: León – Hospital de Orbigo – Astorga – Castrillo de los Polvazares – Rabanal del Camino – Cruz de Ferro (1 Ü) – 90 km
8. Tag: Cruz de Ferro – El Acebo – Molinaseca – Ponferrada – Villafranca del Bierzo – O’Cebreiro (1 Ü) – 85 km
9. Tag: O’Cebreiro – Samos – Sarria – Portomarin – Palas de Rei – Melide – Arzua – Santiago de Compostela – 170 km (2 Ü)
10. Tag: Santiago – 0 km
11. Tag: Santiago – Ponte Maceira – Padron – Muros – Carnota - Fisterra (1 Ü) – 155 km
12. Tag: Fisterra – Muxia - Betanzos – Playa As Catedrais (1 Ü) – 286 km
13. Tag: Strandtag
14. Tag: Playa As Catedrais – Ribadeo – Aviles – Santillana del Mar (1 Ü) – 290 km
15. Tag: Santillana del Mar – Castro Urdiales – Bilbao (1 Ü) – 125 km
16. Tag: Bilbao – San Sebastian – Irun – Mimizan (1 Ü) – 290 km – Ende der Reise

Die Karte gibt den ungefähren Fahrtverlauf wieder, Änderungen vorbehalten.

Reiseprogramm:

1. Tag: Anreise Aquitanien / Mimizan (1 Ü)

Anreise der Teilnehmer im Laufe des Tages auf dem Campingplatz De La Plage in Mimizan, südlich von Bordeaux, direkt an der Atlantikküste. Die Stellplätze für die erste Übernachtung sind reserviert und die Gäste haben hier die Gelegenheit, Ihre Wohnmobile startklar für die Fahrt auf den Jakobsweg zu machen. Ihre Stellplätze verfügen über Stromanschluss und am Platz gibt es Möglichkeiten zur Versorgung mit Frischwasser und Entsorgung der Toiletten und des Brauchwassers.
Am Abend hat Ihr Reiseleiter ein üppiges Picknick und den Grill für einen gemütlichen Kennenlernabend vorbereitet. Für Getränke ist natürlich ebenso gesorgt.

2. Tag: Mimizan – Irun – Pamplona – Eunate (1 Ü) - 250 km

Nach dem Frühstück, das jeder in seinem Wohnmobil einnimmt, starten wir gemeinsam zu unserer Anreise auf den spanischen Jakobsweg. Bei Irun überqueren wir die spanische Grenze und fahren über die Nationalstraße N121 A nach Pamplona. Wir treffen uns auf einem Parkplatz eines großen Supermarktes, wo wir unsere Verpflegung für die nächsten Tage einkaufen können.
Nach dem Einkauf fahren wir mit unseren Fahrrädern in die Altstadt von Pamplona. Ihr Reiseleiter unternimmt eine Führung durch die sehenswerte Altstadt mit Ihnen. Pamplona ist eine römische Gründung unter Pompeius und hat im Laufe der Geschichte vieles erlebt. Als erste befestigte Stadt am Fuße der Pyrenäen war die Bedeutung Pamplonas stets groß, was man an zahlreichen wundervollen Gebäuden ablesen kann.
Nach dem Stadtrundgang steht noch genügend Zeit für eigene Erkundungen zur freien Verfügung.
Ein typisches Abendessen in Pamplona ist verbunden mit der Tradition der Pintxos. Im übrigen Spanien auch Tapas genannt, sind Pintxos kleine Häppchen, die in traditionellen und auch modernen Bars angeboten werden. Ein geführter Rundgang führt in vier solcher Bars. Für jede Bar erhalten Sie einen Gutschein für jeweils ein Getränk (Wein, Bier oder Softdrink) und zwei Pintxos.
Im Anschluss fahren wir zu unserem Übernachtungsplatz. Etwa 20 km von Pamplona entfernt erreichen wir nach kurzer Fahrt das Kirchlein Santa Maria de Eunate. Dieses über 800 Jahre alte Kirchlein wurde als Grabeskirche des Templerordens errichtet. Auf dem Parkplatz der Kirche ist genügend Platz für unsere Wohnmobile. Eine Übernachtung dort ist ein ganz besonderes Erlebnis, vor allem wenn das oktogonale Kirchlein bei Dunkelheit angestrahlt wird.

3. Tag: Eunate – Puente la Reina – Irache – Logroño – Najera (1 Ü) – 120 km

Nach dem Frühstück können wir das Kirchlein von Eunate auch bei Tageslicht bewundern. Nur wenige Kilometer weiter liegt ein ganz besonderer Ort:
In Puente la Reina – der Ort ist nach dem Bau einer Pilgerbrücke durch die navarrische Königin Donna Mayor im Jahre 1066 benannt – treffen die beiden Pilgerwege über die Pyrenäen, der aragonesische und der navarrische Weg zusammen. Ab hier spricht man vom Camino Frances, dem französischen Weg, weil hier die Pilger aus Frankreich und Westeuropa pilgerten.
Wir schauen uns gemeinsam den hübschen Pilgerort an. Der Pilgerweg läuft geradewegs durch den Ort und überquert dann die berühmte Brücke.
Anschließend fahren wir weiter zum Stausee von Alloz. Schönes Wetter vorausgesetzt bietet sich hier eine wundervolle Gelegenheit zum Baden.
Im Anschluss fahren wir nach Irache. Das dortige Weingut, die Bodagas Irache, ist aus dem Klosterweingut hervorgegangen und hat sich für durstige Pilger etwas besonderes einfallen lassen: Den mittlerweile legendären Weinbrunnen. Jeder Pilger kann sich dort an einem Zapfhahn ein Gläschen Rotwein zapfen. Täglich stehen für durstige Pilger 100 Liter Rotwein zur Verfügung. Klar, dass wir da probieren müssen. In der angrenzenden Bodega erfahren wir einiges über den Weinbau der Region und können uns auch für den Abend eindecken.
Wir erreichen das wohl bekannteste Weingebiet Spaniens, das Rioja, und fahren über Logroño, die Hauptstadt der Region, in das kleine Städtchen Najera.
Rund um die Stierkampfarena des Ortes können wir unser Lager für die Nacht unmittelbar am Rio Najerilla aufschlagen. Ein kurzer Spaziergang führt von dort zum Kloster Santa Maria la Real. Wir besichtigen das Kloster, das fast 1000 Jahre alt ist und 1045 von König Garcia Sanchez III. von Navarra gegründet wurde.
Den Tag lassen wir mit einem gemeinsamen Restaurantbesuch ausklingen. Lokale Spezialitäten stehen auf dem Speiseplan.

4. Tag: Najera – Santo Domingo de la Calzada – Atapuerca – Burgos – Olmillos de Sasamon (1 Ü) 250 km

Weiter geht die Fahrt in das nahegelegene Santo Domingo de la Calzada. Ort und Kathedrale gehen auf den hl. Domingo de Viloria zurück, der sich im 11. Jahrhundert als Eremit besonders um die Jakobspilger kümmerte, indem er eine befestigte Straße (Calzada), eine Brücke über den Rio Oja und ein Pilgerhospiz baute. Kurz nach seinem Tod wurde er bereits heiliggesprochen und im 12. Jahrhundert erbaute man ihm zu Ehren die wundervolle gotische Kathedrale.
Nächste Station unserer Reise sind die Ausgrabungsstätten von Atapuerca. Im Jahr 1994 fand man dort 800000 Jahre alte Knochenreste des „Ersten Europäers“, des Homo Antecessor. Auf einem Rundgang schauen wir uns die Ausgrabungsstätte genauer an.
Nur wenige Kilometer weiter empfängt uns mit Burgos einer der wichtigsten Städte auf dem Jakobsweg. In 850 Meter Höhe inmitten der nordkastilischen Hochebene gelegen war die Stadt einst, bis zum Ende der Reconquista im Jahre 1492 Residenzstadt der vereinigten Königreiche Kastilien und León.
Das herausragende Bauwerk ist die imposante gotische Kathedrale Santa Maria, die im frühen 13. Jhd. begonnen und erst im 16. Jhd. vollendet wurde.
Nach einem ausführlichen Stadtspaziergang, bei dem wieder unsere Fahrräder zum Einsatz kommen, und einer Audioguide-Führung durch die Kathedrale, fahren wir weiter zu unserem nächsten Übernachtungsort Olmillos de Sasamon.
Wir übernachten heute auf dem Parkplatz einer 500 Jahre alten kastilischen Burg, die heute als 4-Sterne-Hotel fungiert. Im Burgrestaurant nehmen wir heute unser Abendessen ein, das inkl. Wein und Wasser im Reisepreis inkludiert ist.

5. Tag: Olmillos de Sasamon – Fromista – Carrion de los Condes – Sahagun - León (2 Ü) – 170 km

In der Burg wartet heute früh ein schönes Frühstücksbuffet auf uns. Anschließend verlassen wir diesen überaus gastlichen Ort und gelangen über Hontanas und die Klosterruine von San Anton nach Castrojeriz. Weiter geht es nach Boadilla del Camino. Von dort fahren wir mit den Fahrrädern entlang des Canal de Castilla bis Fromista und besuchen dort die wundervolle romanische Kirche San Martin aus dem 11. Jhd..
Zurück bei unseren Wohnmobilen fahren wir in die hübsche Kleinstadt Carrion de los Condes und legen dort eine Mittagspause ein.
Am Nachmittag unternehmen wir eine Wanderung auf dem Jakobsweg. Die Strecke von etwa 7,5 km durch die Hochenbene der Meseta ist bei Jakobspilgern berüchtigt, da sie schnurgeradeaus ohne Schatten über die Hochebene führt. In dem Weile Calzadilla de la Cueza erwartet uns dafür eine Pilgerherberge mit kühlen Getränken. Ihr Reiseleiter fährt Sie anschließend mit seinem Wohnmobil wieder zurück zu Ihren Fahrzeugen.
Am frühen Abend erreichen wir über Sahagun eine der wichtigsten Städte auf dem Jakobsweg, die alte Römergründung León. Hier legen wir einen Ruhetag ein, um uns ausgiebig dem Erlebnis León zu widmen.
Für zwei Nächte übernachten wir auf einem Campingplatz am Stadtrand.
Am Abend speisen wir im Campingplatzeigenen Restaurant und lassen den Tag in fröhlicher Runde ausklingen.

6. Tag: León - 0 km

Da die Strecke vom Campingplatz ins Zentrum von León nicht unbedingt für Fahrradfahrten geeignet ist gelangen wir am Vormittag per Taxi in die Altstadt.
Ein Stadtführer zeigt uns dort die Sehenswürdigkeiten der Stadt, allen voran die wundervolle Kathedrale, die mit ihren 1800 m² Fensterfläche auch „Kathedrale des Lichts“ genannt wird. Ebenso sehenswert ist das Pantheon Real, die Gruft der Könige von León, die auch als „Sixtinische Kapelle der spanischen Romanik“ bekannt ist.
Auch die Altstadt mit der Plaza Mayor und dem Barrio Humido wird uns begeistern.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Eine Besonderheit der Stadt ist, dass Sie in den Bars und Lokalen der Stadt zu jedem Getränk auch ein Tapa gereicht bekommen.
Am Abend treffen wir uns dann in einem sehr guten Restaurant und nehmen gemeinsam ein mehrgängiges Menue mit Spezialitäten von Stadt und Region ein.

7. Tag: León – Hospital del Orbigo – Astorga – Castrillo de los Polvazares – Rabanal del Camino – Cruz de Ferro (1 Ü) – 90 km

Der heutige Tag ist sicherlich einer der schönsten auf unserer Reise, vor allem, weil wir an einem ganz besonderen Ort übernachten werden.
Zunächst aber fahren wir zu dem kleinen Pilgerort Hospital del Orbigo und überqueren die längste Pilgerbrücke des Camino.
In Astorga bestaunen wir den vom berühmten Architekten Antoni Gaudí entworfenen Bischofspalast und fahren dann weiter in die karge Berglandschaft der Montes de León.
In dem urigen Ort Castrillo de los Polvazares haben wir ein ganz besonderes Mittagessen reserviert. Spezialität der Region ist die Cocido Maragato. Die Eigenart dieser deftigen Mahlzeit besteht darin, dass die Zutaten getrennt und in ungewöhnlicher Reihenfolge gegessen werden.
Zuerst gibt es das Fleisch: Cecina, Schinken, Bauchspeck, Blutwurst, Eisbein, Hühnerfleisch etc.. Anschließend gibt es das Gemüse, das in der Regel aus Kichererbsen, Kartoffeln, und Kohl besteht. Zuletzt wird dann eine Nudelsuppe gereicht.
Anschließend fahren wir einige Kilometer durch die karge Machia der Montes und gelangen schließlich zum höchsten Punkt des Camino. Wer mag kann die letzten 3 Kilometer bis zum Cruz de Ferro auf 1500 Metern zu Fuß gehen, Ihr Reiseleiter fährt Sie dann zurück zu Ihrem Wohnmobil.
Eine Übernachtung am Gipfel des Jakobsweg gehört zu den Höhepunkten des Wohnmobil-Caminos. Wolkenlosen Himmel vorausgesetzt, hat der Sternenhimmel ungestört durch künstliches Licht eine geradezu magische Atmosphäre.

8. Tag: Cruz de Ferro – El Acebo – Molinaseca – Ponferrada – Villafranca del Bierzo – O’Cebreiro (1 Ü) – 85 km

Heute lohnt es sich, früh aufzustehen und den Sonnenaufgang mit einer frisch gebrühten Tasse Kaffee im Liegestuhl vor dem Wohnmobil zu genießen. Nach dem Frühstück brechen wir auf und fahren auf der engen und kurvenreichen Strecke talwärts. Eine besondere Herausforderung ist die Durchfahrt des Örtchens El Acebo. Aber keine Sorge, obwohl es an manchen Stellen wegen überhängender Balkone knapp erscheint, passen hier sogar große Reisebusse hindurch.
In Molinasecca machen wir eine Pause und bummeln durch den hübschen kleinen Ort.
In Ponferrada legen wir einen Fotostopp bei der alten Templerburg ein. In einem großen Supermarkt können wir unsere Vorräte auffüllen.
Anschließend fahren wir weiter in Richtung Bierzo. Diese hügelige Region erinnert an manchen Stellen an die Toskana und ist ein Anbaugebiet hervorragender Weine.
Wenn das Wetter mitspielt legen wir in Cacabelos eine Badepause ein. Der Rio Cúa lädt mit einem schönen Badeplatz zum Verweilen ein. Ausreichend Parkmöglichkeiten sind vorhanden. Im Ort selbst, der nur wenige Meter entfernt liegt, gibt es hübsche Bars und kleine Restaurants, wo wir uns zu Mittag stärken können.
In Villafranca del Bierzo machen wir einen kurzen Stopp in der Nähe der Jakobuskirche und schauen uns dort auch eine urige Pilgerherberge an.
Anschließend geht es weiter an die Grenze zwischen Kastilien und Galizien.
Der Ort O’Cebreiro liegt auf 1300 Meter Höhe und besteht fast ausschließlich aus urtypischen keltischen Natursteinhäusern, den sog. Palozas. Auch die älteste Kirche auf dem Jakobsweg, die im 9. Jhd. errichtete Santa Maria la Real ist in dieser Art erbaut.
Wir übernachten in der Nähe auf einem schönen Campingplatz im Valle do Seo. Im Restaurant des Platzes nehmen wir auch unser Abendessen ein.

9. Tag: O’Cebreiro - Samos – Sarria – Portomarin – Palas de Rei – Melide – Arzua – Santiago de Compostela (2 Ü) – 170 km

Ziel des heutigen Tages ist Santiago de Compostela, das Ziel aller Pilger seit Entdeckung des Jakobsgrabes im 9. Jhd..
Doch vorher haben wir noch eine wunderschöne Fahrt durch die grüne galizische Landschaft vor uns.
In Melide haben wir die Gelegenheit, eine weitere galizische Spezialität zu kosten: Pulpo, Oktopus auf galizische Art. In der Pulperia Ezechiel gönnen wir uns ein reichhaltiges Menue aus Fisch, Meeresfrüchten und Fleisch und natürlich Pulpo.
Gut gestärkt nehmen wir dann die letzten 50 Kilometer nach Santiago in Angriff.
Bevor wir in die Stadt fahren, halten wir am Pilgermonument auf dem Monte del Gozo. Von dort konnten alle Pilger zum ersten Mal die Kathedrale von Santiago erblicken.
In Santiago übernachten wir zwei Nächte auf dem Campingplatz As Canzelas. Alle Stellplätze haben hier sowohl Strom- als auch Frischwasseranschluss.
Am Abend fahren wir mit Taxen in die Altstadt und genießen die wundervoll erleuchtete Kathedrale vom Obradoiro-Platz aus. Auch ein Gläschen Wein in einer der schönen Bars der Stadt darf natürlich nicht fehlen.

10. Tag: Santiago de Compostela

Der heutige Tag ist ganz der Stadt Santiago de Compostela gewidmet. Wir fahren zunächst am Morgen mit Taxen zum Abastos-Markt. Die Markthallen bieten dem Besucher alles, was die Galizische Land- und Fischwirtschaft zu bieten hat.
Anschließend führt Sie ihr Reiseleiter durch die Altstadt und zur Kathedrale.
Um 12 Uhr findet dort die tägliche Pilgermesse statt. Wegen des üblicherweise großen Andrangs empfiehlt es sich, rechtzeitig einen Sitzplatz zu ergattern.
Nach einer Mittagspause führt uns dann ein lokaler Führer durch die Kathedrale und das Kathedralmuseum.
Am Abend gehen wir dann gemeinsam in einem guten Restaurant essen und lassen so diesen besonderen Tag ausklingen.

11. Tag: Santiago – Ponte Maceira – Padron – Muros – Carnota - Fisterra (1 Ü) – 155 km

Nun heißt es wieder Abschied nehmen von Santiago. Nach dem Frühstück fahren wir in Richtung Atlantik. Erster Halt ist nach wenigen Kilometern bereits der hübsche Ort Ponte Maceira mit seiner idyllischen Pilgerbrücke aus dem Mittelalter, die über den Rio Tambre führt.
Anschließend fahren wir nach Padron. Hier finden wir den Stein, an dem das Boot mit den sterblichen Überresten des Jakobus festgemacht haben soll.
Nach etwa einstündiger Fahrt erreichen wir dann bei Muros die Atlantikküste. Auf kurvenreicher Strecke an der Küste entlang, mit Stopps an wundervollen Aussichtspunkten gelangen wir nach Carnota und besichtigen den längsten Horreo Spaniens, einen typisch Galizischen Getreidespeicher.
Am Langustenstrand haben wir die Gelegenheit zum Strandspaziergang und zum Baden.Danach fahren wir hinauf zum Kap Finisterre und zum dortigen Kilometer 0 des Jakobsweges.
Am Nachmittag sind wir dann im Hafen von Fisterra. Entlang der Kaimauer gibt es genügend Platz für die Übernachtung. Gemeinsam essen wir in einem typischen Hafenlokal zu Abend und lassen den Tag gemütlich ausklingen.

12. Tag: Fisterra – Muxia - Betanzos – Playa As Catedrais (2 Ü) – 286 km

Neben Finisterre ist Muxia der zweite Ort, der beliebt bei den Jakobspilgern ist. Auch hier steht ein Kilometerstein 0. Pilger besuchen vor allem das Heiligtum der Jungfrau im Steinschiff, die Virxe da Barca. Im hübschen Örtchen Muxia haben wir die Gelegenheit zu einem zweiten Frühstück in einer der urigen Cafes am Hafen.
Nun haben wir eine längere Fahrtstrecke vor uns. Vorbei an A Coruña und Betanzos erreichen wir am Nachmittag den berühmten Kathedralenstrand mit seinen fantastischen Felsformationen. Am Nachbarstrand übernachten wir heute auf dem Campingplatz A Gaivota.
Unterwegs haben wir gemeinsam für das abendliche Barbecue eingekauft. Jeder Teilnehmer bereitet dabei eine Beilage zu, für Grillfleisch und Getränke sorgt die Reiseleitung.

13. Tag: Strandtag

Heute ist Ruhetag und wir genießen das Strandleben. Da unser Campingplatz über ein gutes Restaurant verfügt und zudem in der Umgebung einige Restaurants existieren, verpflegt sich heute jeder selbst.

14. Tag: Playa As Catedrais – Ribadeo – Aviles – Santillana del Mar (1 Ü) – 290 km

Gut ausgeruht nehmen wir den heutigen Tag in Angriff. Entlang der wunderschönen Atlantikküste und vorbei an Orten wie Aviles, Gijon, Ribadasella und Llanes erreichen wir am Nachmittag Santillana del Mar.
Die mittelalterliche Altstadt lockt mit einer alten Klosterkirche, Palästen und malerischen Plätzen. Wichtigste Sehenswürdigkeit ist das Kloster Colegiata Santa Juliana, eine christliche Märtyrerin aus dem frühen 4. Jhd.. das Kloster wurde im frühen Mittelalter gegründet, die heutige Stiftskirche stammt aus dem 12. Jhd..
Der Campingplatz für unsere heutige Übernachtung liegt nur wenige hundert Meter von der Altstadt entfernt. Im Restaurant des Platzes essen wir gemeinsam zu Abend.

15. Tag: Santillana del Mar – Altamira - Castro Urdiales – Bilbao (1 Ü) – 125 km

Nach dem Frühstück besuchen wir zunächst die prähistorischen Höhlen von Altamira, deren Felszeichnungen weltberühmt sind. Die Originalhöhlen sind aus Konservierungsgründen nicht mehr für Besucher zugänglich, aber es gibt eine originalgetreue Nachbildung, die wir besuchen können.
Anschließend fahren wir entlang der Küste über Castro Urdiales nach Bilbao.
Wir übernachten heute auf einem Wohnmobilstellplatz in Bilbao. Das Guggenheim-Museum (Außenbesichtigung) und die Altstadt mit Ihren schönen Bars und Restaurants können wir von dort bequem mit dem Fahrrad erreichen.

16. Tag: Bilbao – San Sebastian – Irun – Mimizan (1 Ü) – 290 km – Ende der Reise

Nach dem Frühstück brechen wir auf zum letzten Tag unserer Rundreise. Über San Sebastian und die Grenzstadt Irun erreichen wir am Nachmittag wieder unseren Ausgangs-Campingplatz De La Plage in Mimizan an der französischen Atlantikküste.
Wir lassen unsere Eindrücke und Erlebnisse bei einem Abschieds-Barbecue ausklingen.

17. Tag: Heimreise

Nach dem Frühstück verabschieden wir uns voneinander und treten unsere Heimreise an.

Reiseleistungen:

Gemeinsame Rundreise gemäß Reiseprogramm. Das Programm wurde im Sommer 2020 unter Coronabedingungen persönlich getestet. Dennoch sind pandemiebedingte Änderungen in der derzeitigen Lage nicht auszuschließen. Wir werden uns jedoch bemühen, das Programm so wie beschrieben durchzuführen. Änderungen bezüglich Übernachtungsplätzen und Restaurants sind jedoch nicht auszuschließen.

✓ Begleitung der Reise durch zwei erfahrene Reiseleiter, jeweils mit eigenem Fahrzeug.

✓ Übernachtungen auf ausgesuchten Camping- oder Stellplätzen, oder an besonderen Orten gemäß Reiseverlauf. Die anfallenden Kosten sind inkludiert. Nicht inkludiert sind Kosten für die Ver- und Entsorgung von Frischwasser, Brauchwasser und Toilette. Auf den Campingplätzen und teilweise auch auf den Stellplätzen gibt es Stromanschluss an den Parzellen.

✓ Mahlzeiten sind gemäß Reiseverlauf inkludiert:
F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen, oV = ohne Verpflegung
In der Regel bereitet jeder Teilnehmer sein Frühstück selbst zu, da ein gemeinsames Frühstück zu zeitaufwändig ist (Ausnahme: 5. Tag, Olmillos de Sasamon).
Die gemeinsamen Mahlzeiten finden in ausgesuchten Restaurants oder auch als gemeinsames Barbecue oder Picknick statt. Bei den Barbecues werden die Teilnehmer z.T. gebeten, eine Beilage selbst zuzubereiten (Salat o.ä.). Für Grillgut und Getränke sorgt der Reiseleiter.

✓ Die Ausflüge und Besichtigungen werden in der Regel durch den Reiseleiter durchgeführt, der seit 27 Jahren Reisegruppen auf dem Jakobsweg leitet und führt. In León und Santiago werden die Führungen z.T. von einem lokalen Stadtführer übernommen.
Alle Führungen und Besichtigungen, sowie die erforderlichen Eintrittsgelder sind im Preis inbegriffen. Eine Führung durch das Guggenheim-Museum ist nach derzeitigem Stand nicht möglich, kann aber ggf. organisiert werden (Zusatzkosten).

✓ Für die Kommunikation wird für die Reisegruppe eine Messengergruppe eingerichtet, sodass die Reiseleiter die Gruppe jederzeit erreichen können und natürlich umgekehrt. Zu diesem Zweck sollte jeder Teilnehmer den entsprechenden Messenger auf seinem Mobiltelefon installiert haben und seine Mobilfunknummer dem Veranstalter mitteilen. Nur so können wir bei Problemen effektiv Hilfe leisten und wichtige Informationen weitergeben.
Das genaue Verfahren wird Ihnen mit den Reiseunterlagen erklärt. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Mobilfunkvertrag Auslandsroaming beinhaltet und genügend Datenvolumen hat.

✓ Ausführliche Reiseunterlagen inkl. Streckenbeschreibungen und Kartenmaterial. Diese werden z.T. erst vor Ort ausgeteilt, da sich kurzfristige Änderungen ergeben können. Jeden Abend wird das Programm des kommenden Tages von der Reiseleitung ausführlich vorgestellt. Entsprechende Treffpunkte für die Fahrten erhalten Sie vor Ort mit genauen Adressangaben, die ins Navigationsgerät eingegeben werden können.

Wichtige Hinweise:

Die Mitnahme folgender Dinge ist unbedingt erforderlich:

o Ein Fahrrad oder E-Bike pro Person, Reparaturwerkzeug
o Ein Mobilfunkgerät pro Fahrzeug – besser pro Person
o Navigationsgerät mit aktuellem Kartenmaterial für Frankreich und Spanien
Möglich ist auch die Nutzung von z.B. Google-Maps auf dem Mobilfunkgerät. Dabei ist aber ausreichendes Datenvolumen erforderlich.
o Geschirr und Besteck für die gemeinsamen Mahlzeiten

Die Mitnahme folgender Dinge ist vorteilhaft und wünschenswert:

o Campingstühle und Campingtisch
o So vorhanden: Campinggrill (Die Reiseleitung hat zwei Grills dabei, sodass nicht extra einer gekauft werden muss. Weitere Grills erleichtern lediglich die Barbecues.)
o Festes Schuhwerk für Besichtigungen und Wanderungen.
o Wanderstöcke
o Sonnenbrille, Sonnenhut und Sonnenschutz

Jetzt Anfrage:

Schmetterling Reisebüro Büttner
Rückmühlenweg 1
D-63628 Bad Soden-Salmünster
Tel: 06056 911 912
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